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Gemeinde Feldkirchen  |  E-Mail: info@feldkirchen.de  |  Online: http://www.feldkirchen.de

Die Bio-Tonne - Termine, Standorttipps, Was darf hinein?, Pflege

Biomülltonne

Abholgebiete und -termine

Das Gemeindegebiet ist in die Abholgebiete OST und WEST aufgeteilt (siehe Karte).

Die Biotonne wird in der Regel im 2-Wochenrhythmus jeweils am Donnerstag geleert. Wann welches Gebiet angefahren wird und die Ausnahmen von dieser Regel entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Abholgebiete Müll



Standort

Die Biotonne sollte im Sommer an einem kühlen Platz stehen (siehe auch unten stehende Tipps) und im Winter vor Frost geschützt werden.


Pflege und Befüllung

Bedecken Sie den Boden der Biotonne mit zerknülltem Zeitungspapier. Geben Sie möglichst gut abgetropfte Küchenabfälle in die Biotonne. Wickeln Sie Ihre Küchenabfälle mit Zeitungspapier ein. Geruchsbildung und Madenbefall wird dadurch verhindert. Verdichten Sie den Inhalt der Tonne nie!
Bitte benützen Sie keine Plastiktüten (auch keine kompostierbaren Plastiktüten) zur

Sammlung der Bioabfälle.


Was gehört in die Biotonne ?

  • Obst-, Salat-, Gemüseabfälle
  • Schalen von Südfrüchten
  • Essensreste, auch Gekochtes (haushaltsüblicher Umfang)
  • Kaffeesatz, Kaffeefilter, Teebeutel
  • Verdorbene Lebensmittel
  • Brot und Gebäck
  • Fisch, Fleisch
  • Küchenpapier, Taschentücher und Handtücher aus Papier
  • Topf- und Schnittblumen
  • Zeitungspapier zum Einwickeln (kein Hochglanzpapier)
  • verdorbene Lebensmittel
  • Blumen ohne Erde, kranke Pflanzen
  • Unkräuter, Laub, Moos
  • Fallobst
  • Rasenschnitt; möglichst nur geringe Mengen in getrocknetem Zustand; größere Mengen können kompostiert, gemulcht oder als Gartenabfall im Wertstoffhof oder mit der Gartenabfallabfuhr entsorgt werden.

Was darf nicht in die Biotonne ?

  • Steinkohleasche unter anderem Asche
  • Staubsaugerbeutel
  • Hygieneartikel
  • Windeln
  • Zigarettenkippen
  • Katzen-, Hunde- und Kleintierstreu
  • Kehrricht
  • Bunt bedruckte Zeitungen
  • Hochglanzpapier
  • Speisereste aus Kantinen oder Gaststätten
  • Tote Tiere (Tierkörperbeseitigung)


Die Biotonne stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Eigenkompostierung dar, denn nicht alle Bioabfälle eignen sich zur Kompostierung. Der Inhalt der Biotonne wird in der Biomüllvergärungsanlage Kirchstockach zu Energie (Strom) und Kompost umgewandelt.

Gartenabfälle (z.B. Rasenschnitt) wird im Gartenabfallcontainer im Wertstoffhof der Gemeinde Feldkirchen, Kapellenstr. 4 gesammelt. Der Wertstoffhof hat Montag bis Freitag (außer am Mittwoch)von 16.00 - 19.00 Uhr und an Samstagen von 9.00-13.00 Uhr geöffnet.



Die Biotonne im Sommer


Im Sommer bei hohen Temperaturen kann es in der Biotonne zu Geruchsentwicklungen kommen. Die Intensität des Geruchs hängt jedoch entscheidend vom Umgang mit der Biotonne ab. Das können Sie tun, um Geruchsbelästigungen zu minimieren:


  • Empfehlenswert ist, die Biotonne vor dem Befüllen mit Zeitungspapier auszulegen. Das Papier saugt Feuchtigkeit auf und bindet Gerüche. Außerdem bleibt die Tonne sauber. Zwar gehört Papier prinzipiell in die Altpapiersammlung, in kleinen Mengen kann es jedoch für die Biotonne verwendet werden, da es im Landkreis München problemlos und mit Energiegewinn vergoren werden kann. Möglich wäre auch, die ganze Biotonne mit einem großen Papiersack (ohne Kunststoffinlett) auszukleiden.
  • Je feuchter das Material, desto intensiver die Gerüche. Lassen Sie deshalb feuchte organische Abfälle, z. B. Kaffee- und Teefilter, gut abtropfen bevor sie ins Vorsortiergefäß bzw. in die Biotonne geworfen werden. Flüssigkeiten gehören überhaupt nicht in die Biotonne.
  • Um Feuchtigkeit zu binden, können Bioabfälle in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingewickelt werden. Tipp: Wenn Sie Papiertüten von Obst, Gemüse oder Backwaren aufheben, können Sie diese verwenden und brauchen nicht Geld für die im Handel erhältlichen Biomülltüten auszugeben.
  • Die Biotonne sollte locker mit dem Bioabfall gefüllt werden. Wird der Inhalt zu sehr zusammengepresst gelangt zu wenig Sauerstoff ans Material. Der Gärungsprozess und damit die Geruchsentwicklung werden beschleunigt. Füllen Sie die Biotonne nicht bis zum Rand. Wenn ein bis zwei Handbreit unter dem Tonnenrand frei bleiben, kann die Luft besser zirkulieren.
  • Günstig ist, wenn die Biotonne an einem schattigen oder halbschattigen Platz steht.
  • Regelmäßige Tonnenreinigung - am besten mit Regenwasser und möglichst ohne Reinigungsmittel - beugt Geruchsbelästigung vor.


Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dürften Sie im Sommer mit der Biotonne kaum größere Probleme haben. Falls Sie noch Fragen haben, steht Ihnen die Abfallberatung für den Landkreis München, Telefon 089/6221-2626 oder -2522, gerne zur Verfügung.

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