Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Feldkirchen  |  E-Mail: info@feldkirchen.de  |  Online: http://www.feldkirchen.de

Peter Horton und Slava Kantcheff begeisterten die Feldkirchner

Slava Kantcheff und Peter Horton
Peter Horton und Slava Kantcheff beeindruckten die Feldkirchner mit Glanzleistungen in Wort und Musik.

„Wunderbare Musik, die die Seele berührt", versprach Feldkirchens Erster Bürgermeister vor dem Konzert und er hatte nicht zu viel versprochen: Der poetische Liedermacher und Gitarrenkünstler Peter Horton und die Pianistin Slava Kantcheff boten eine beeindruckende Crossover-Vielfalt mit Gitarrenvirtuosität und Kompositionskönnen à la Peter Horton, Liedern, Aphorismen, Kurzgeschichten und Klavier-Ausflügen in die Klassik.


Das Majestätische und die Schönheit der Albatrosse wollte Peter Horton mit einer Komposition einfangen und die leichten, schwebenden Klänge für Klavier und Gitarre vermittelten tatsächlich das Gefühl von Weite, Freiheit, Erhabenheit und einer wunderbaren Leichtigkeit der Zweisamkeit. Unwillkürlich tauchte da vor dem geistigen Auge das Bild eines fliegenden Albatross auf. Nicht minder eindrucksvoll war das Spiel der Pianistin Slava Kantcheff: Mit atemberaubender Schnelligkeit, dramatischen Momenten und schwelgerischer Romantik entführte sie mit einer Miniatur von Chopin ins Paris des 19. Jahrhunderts. Perfekt harmonierten Slava Kantcheff und Peter Horton am Klavier, als sie mit jeder Menge Tempo und Temperament einen fetzigen Boogie spielten.  


In den Liedern stellte Peter Horton einmal mehr sein großartiges Können im Umgang mit Worten unter Beweis. Da wurde eine Liebeserklärung zur anspruchsvollen Lyrik, wenn Horton sang „Wie Morgentau will ich in Deine Seele sinken" oder er malte mit Worten Bilder, wenn es in einem Lied um Träume ging, die auf dem seelischen Balkon Champagner auf die Zukunft trinken. Das war wahrlich Balsam für die Seele, doch auch der Humor kam nicht zu kurz, denn es gab auch witzige Lieder über das Haar in der Suppe, bei dem man immer dran denken sollte: „Vielleicht ist es Dein Bart und Du selbst hängst hinten dran." Amüsieren konnte man sich aber auch über Gedichte und Aphorismen aus Peter Hortons Feder und an so mancher Feststellung ist auch etwas Wahres dran, wie etwa am Satz: „Mit Blasen an den Füßen geht man bewusster."    


Mit Peter Horton und Slava Kantcheff erlebten die Feldkirchner zwei perfekt harmonierende Spitzenmusiker und ein faszinierendes, fesselndes Konzert. Peter Horton begann seine Karriere bereits als Kind bei den Wiener Sängerknaben. In Stuttgart absolvierte er ein Gesangsstudium und das Gitarrenstudium führte ihn nach Berlin, Rio de Janeiro und Cordoba. Mit den Sendungen „Café in Takt" und „Hortons kleine Nachtmusik" schrieb Peter Horton ein Stück deutsche Fernsehgeschichte. Er musizierte mit Größen von David Bowie bis Placido Domingo, schuf rund 600 Musikwerke und Chansons und veröffentlichte etwa 60 Platten/CD's und 10 Bücher. Neun Jahre lang war er mit der gebürtigen Wiesbadenerin Slava Kantcheff verheiratet und gründete mit ihr 1985 das Duo „Symphonic Fingers". Slava Kantcheff

drucken nach oben