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Max Neissendorfer Trio am 20. Januar 2018

Max in Feldkirchen

A swinging journey through 100 years of popular music!

Geschichte kann man auch singen:

 

Max Neissendorfer nahm das Feldkirchner Publikum mit, auf eine Reise in eine Zeit, als populäre Musik noch gut, und gute Musik noch populär war.

 

Was zeichnet einen wirklich guten Song aus? Der renommierte Münchner Bandleader, Pianist, Sänger und Scat-Großmeister Max Neissendorfer kennt die Antwort: „Einen echten Geniestreich erkennt man daran, dass er auch nach Jahr und Tag nichts von seiner Leuchtkraft verliert. Er wird immer – und stilübergreifend – funktionieren.“ Deshalb begibt sich der Musiker mit seinen beiden langjährigen Begleitern, dem Bassisten Michel Poffet und dem Schlagzeuger David Elias auf eine intime Zeitreise durch die Popmusik. „Wir streifen praktisch alle Jahrzehnte“, erklärt Neissendorfer und fügt an: „Natürlich gab es vor den 1920er Jahren schon extrem gute Musik, aber erst durch die moderne Technik, also durch Grammophon oder Radio und deren Verbreitung, wurde sie zum Massenphänomen.“

Und natürlich sammeln Neissendorfer, Poffet und Elias Stücke, die ihnen selbst gefallen. Da wäre zum Beispiel „Summertime“, ein Klassiker, den George Gershwin 1934 als Arie für die Oper „Porgy And Bess“ komponierte. Die Frage, ob man dem vielfach aufgenommenen Lied noch etwas Neues hinzufügen kann, stellt sich für Neissendorfer nicht: „Ich liebe ‚Summertime’ einfach und hab das Stück immer so interpretiert, wie ich es empfinde.“ Genau das macht die musikalische Zeitreise des Neissendorfer Trios besonders hörens- und sehenswert. Denn egal, ob „Michelle“ von den Beatles, „My Cherie Amour“ von Stevie Wonder oder – ganz aktuell – „Hello“ von Adele, die Songs werden swingend und flirrend aufgeführt. Denn genau das entspricht dem Lebensgefühl von Max Neissendorfern und seinen beiden Mitstreitern.


Der bunte Reigen reichte von den 1920er Jahren bis in die Jetztzeit, deckte also praktisch fast ein Jahrhundert ab. Für Neissendorfer, der gern über den musikalischen Tellerrand schaut, war es eine spannende Reise: „Man merkt einfach, dass eine gute Komposition praktisch unsterblich ist. Das gilt für ‚Summertime’ genauso wie für ‚Hello’ – diese Stücke erheben sich über das jeweilige Tagesgeschäft.“

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