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Muttertagskonzert am 12.05.2007

Muttertagskonzert am 12.05.2007
Vier junge Künstler boten den Feldkirchnern Klassik-Genuss und eine perfekte Leistung.
 

Junge Ausnahmekünstler verwöhnten die Feldkirchner mit Klassikfreuden

 

Klassik-Genuss pur gab`s beim Muttertagskonzert der Musikhochschule München im Rathaus Feldkirchen. Ein weiterer Erfolg für die Kulturveranstaltungen der Gemeinde, bei denen die Musikhochschule mit wechselnden Künstlern bereits beliebter Stammgast ist. Unter der Leitung von Professor Friedemann Berger spielten sich diesmal Flötist Lukas Dlugosz, Susanne von Gutzeit (Viola), Violinistin Lena Neudauer und Elias Grandy am Violoncello auf Anhieb in die Herzen der Zuhörer.

 

Mit dem Quartett in G-Dur, Nr. 1 von Gioacchino Rossini hatte man ein heiter tänzelndes Werk ausgesucht, das brillant vorgetragen wurde. Die scherzende und mitunter jubelnde Flöte und das verträumt-melancholische Spiel der Streicher verliehen der Komposition eine besondere Note.  Nicht minder schön Franz Schuberts Trio in D-Dur: Hier traten die romantischen Geigen in einen Dialog mit dramatisch-dunklen Akzenten des Violoncellos, um kurze Zeit später in ein aufforderndes, neckendes Spiel zu müden und letztlich im wiegenden Tanz zu schwelgen. Mit nur einem Satz eine sehr kurze, aber reizvolle und schöne Angelegenheit war das Streichtrio in Es-Dur von Ludwig van Beethoven. Das Quartett in F-Dur op. 56/3 von Franz Danzi hingegen hatte gleich sechs Sätze und beeindruckte mit insgesamt kraftvollem, voluminösem Charakter. Danzis Werk bestach sowohl mit Wehmut als auch mit fast übermütiger Heiterkeit. Immer wieder forderten Flöte und Geigen mit hellen, sprunghaften Klängen das Violoncello zu einer samtig-dunklen Antwort heraus. Nicht fehlen durfte im Programm zum Muttertag natürlich das gewisse Quantum an  anmutiger Eleganz und leichter Fröhlichkeit: Dafür sorgte nicht zuletzt das Quartett D-Dur KV 285 von Wolfgang Amadeus Mozart als Krönung des Repertoires mit anspruchsvollen und wunderschönern Klassikfreuden. 

 

Die jungen Künstler wurden hohen Ansprüchen gerecht und beeindruckten mit einer exzellenten Leistung. Ein fröhliches Schmunzeln, süße Verzückung, nachdrückliche Dramatik oder auch ein neckisches Lächeln - die Emotionen und die Spielfreude war den Musikern ins Gesicht geschrieben. Sie machten mit ihrer perfekten Leistung aber auch ihren Lebensläufen alle Ehre. So ist Lukas Dlugosz Preisträger aller polnischen Flöten-Wettbewerbe und hat auch bei 14 internationalen Wettbewerben Preise eingeheimst. Susanne von Gutzeit gewann bei „Jugend musiziert"-Wettbewerben in diversen Kategorien erste Preise. Es folgten Auftritte unter anderem bei den Salzburger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival. Elias Grandy ist seit Herbst 2005 Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und war als Stimmführer in internationalen Jugendorchestern tätig. Lena Neudauer startete ihre Karriere als Elfjährige mit Mendelssohn und Vivaldi.  Ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem europäischen Kulturförderpreis durch das dänische Königspaar. Beim internationalen Leopold-Mozart-Wettbewerb 1999 in Augsburg erhielt sie sogar mehrere Preise: Den 1. Preis, den Publikumspreis, den Mozart-Preis und den Richard-Strauss-Preis.

 

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