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Sommerkonzert am 16. Juni 2007

Amiraquartett
Das Amira-Quartett bot in Feldkirchen ein hochkarätiges Klassik-Sommerkonzert
 

Das Amira-Quartett und Pianist Julian Riem boten den Feldkirchnern fulminanten Klassik-Genuss

 

Das Amira-Quartett mit herausragenden Studenten der Musikhochschule München und der exzellente Pianist Julian Riem begeisterten das Feldkirchner Publikum mit klassischen Werken, die viel Gefühl,  aber auch Dramatik und Temperament boten.  Mit Kompositionen von Arriaga, Mozart und Dvorak sorgten die jungen Musiker unter der Leitung von Prof. Friedemann Berger für eine fulminante Mischung aus anrührender und energiegeladener Musik - und ohne Zugabe ging da gar nichts.

 

Bei Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento D-Dur KV 136 wechselten sich in drei Sätzen strahlende und elegante Klänge ab mit bedächtigem Liebreiz und einem lebhaften, munteren Presto. Die Streicher boten bereits bei diesem ersten Programmpunkt eine beeindruckende Leistung, doch es waren noch enorme Steigerungen drin. Ein echter Genuss für die Ohren war das Streichquartett Nr. 1 in d-moll des spanischen Komponisten Juan Crisostomo de Arriaga: Nach der kraftvollen Dramatik im Allegro und der getragene Melancholie im Adagio folgte ein Menuett der besonderen Art: Hörbar spanische Akzente verliehen dem Menuett fordernden und südlich-feurigen Charakter. Diesem interessanten Hörerlebnis schloss sich ein Adagio - Allegretto an, das mal lieblich umgarnend klang, zu vehementer Rasanz wechselte und mit dramatischem Nachdruck endete.

 

Absoluter Glanzpunkt war Antonin Dvoraks Quintett A-Dur op. 81 für Klavier und Streicher. Was samtig einhüllend begann, mündete in eine voluminöse Aufgewühltheit, wurde unterbrochen vom verträumten 2. Satz und einem fröhlichen, temporeichen Scherzo und endete in einem energiegeladenen, rasanten Finale. Atemloses Staunen gebührte dem großartigen Tastenspiel des Pianisten Julian Riem: Die Finger flogen über die Tasten, setzten markante Akzente, strichen sanft über die Tasten, boten perlende Läufe und verharrten in den Höhen und Tiefen der ergreifenden Musik. Weiche und harte Anschläge, schmeichelnde Langsamkeit, übermütige Schnelligkeit, betörendes Spiel, eindringliche Dramatik - Julian Riem beherrschte die vielen Facetten der Komposition meisterlich. Auch die Streicher erlangten bei diesem Werk ihre Höchstform: Violinen, Viola und Violoncello berührten Herz und Seele, ließen ein Gefühl der Leichtigkeit aufkommen, bündelten dramatische und kraftvolle Momente und ließen das harmonische Zusammenspiel mit dem Pianisten zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk werden.

 

Mit dem 2003 von Studenten der Hochschule für Musik und Theater München gegründeten Amira-Quartett gastierte ein hochkarätiges Ensemble im Feldkirchner Rathaus. David Schulheiß (Violine), Miryam Nothelfer (Violine), Ines Wein (Viola) und Jesus Antonio Clavijo Rojas (Violoncello) bewiesen, dass sie ihr Meisterdiplom wahrlich verdient haben. Alle vier Musiker gehören dem Bayerischen Symphonieorchester München an. Pianist Julian Riem erhielt ein Solistendiplom mit Auszeichnung, gewann internationale Klavierwettbewerbe, konzertiert im In- und Ausland und ist seit 1999 Lehrbeauftragter der Musikhochschulen in München und Augsburg: In Feldkirchen bewies er, dass ihm diese Erfolge wirklich gebühren.

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