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Vernissage am 16.01.2008

Vernissage am 16.01.2008
Bei der Vernissage stießen die Künstlerin Dorit Winzens-Bredernitz und Feldkirchens Bürgermeister Leonhard Baumann auf eine erfolgreiche Ausstellung an.

Anspruchsvolle abstrakte Kunst von Dorit Winzens-Bredernitz ziert bis 1.2.2008 das Rathaus Feldkirchen

 

„Poesie des Lichtes“ heißt die aktuelle Ausstellung der Künstlerin Dorit Winzens-Bredernitz, die bis zum 1. Februar im Foyer des Rathauses Feldkirchen besichtigt werden kann. Das bei der Architekturausstellung „Kunst im Landkreis“ vertretene Rathaus sei der „richtige Rahmen, denn es ist selbst ein Kunstwerk“, erklärte Erster Bürgermeister Leonhard Baumann bei der musikalisch von Pianist Charly Thomass umrahmten Vernissage. Beipflichten konnte ihm da der Kunstkenner Dr. Ruprecht Volz, der die zahlreichen Gäste in die Ausstellung von Dorit Winzens-Bredernitz einführte. Er lobte die „wunderbare, lichte Halle“ sowie die „harmonische Gestaltung“ und meinte: „Ich kann mir vorstellen, warum in Scharen Architekturstudenten hierher geführt werden, um einen so vollendeten Raum zu erleben.“

 

Doch im Mittelpunkt standen vor allem die Exponate von Dorit Winzens-Bredernitz, die gebürtige Berlinerin ist, als freischaffende Künstlerin in München lebt und Erfolge bei nationalen und internationalen Ausstellungen verbucht. Ihre Objektcollagen und Acrylbilder faszinieren und stellen die Betrachter auch vor so manche Denkaufgabe. Wie gut, dass sie da den Sachverständigen Dr. Ruprecht Volz hatten, der die abstrakten Werke erläutern konnte. Auch Bürgermeister Leonhard Baumann schätzte dessen Erklärungen, denn für Baumann stand von vornherein fest: „Mit Feststellungen, wie das gefällt mir oder das gefällt mir nicht, werden wir hier nicht weit kommen. Das wäre zu oberflächlich.“ Tatsächlich erhalten die Kunstwerke von Dorit Winzens-Bredernitz ihre innere Dynamik durch drei große Einflüsse, wie Dr. Volz berichtete. Zum einen ist das die Musik, wie etwa die musikalischen Strukturprinzipien des Komponisten Stockhausen, die Einfluss auf die Gestaltung nehmen. Doch auch Literatur und Lyrik, wie vom österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard, prägen die Objekte. Dritter Baustein im künstlerischen Schaffen  ist die pädagogische Arbeit von Dorit Winzens-Bredernitz, die als Dozentin an der VHS in Feldkirchen das Geben und Nehmen zwischen ihr und den Schülern schätzt.

 

Beeindruckende Kunstwerke entstehen unter diesen Einflüssen. So dominiert das Grün bei der Acryl-Collage „Poesie des Lichtes“, doch das Werk hat auch   besondere Raffinesse: Handgeschriebene Tagebuch-Einträge hat Dorit Winzens-Bredernitz in Spiegelschrift als Hintergrund gewählt. Zusätzlich wurden die Worte durch mehrfaches Übermalen unkenntlich gemacht. Dieses Übermalen gab dem Bild räumliche Tiefe und das mittig angeordnete helle Weiß wurde hervorgehoben. In diesem Weiß fallen Linien auf, die einer menschlichen Figur ähneln. Die Bilder von Dorit Winzens-Bredernitz sind keine Gemälde, bei denen man sofort sieht, worum es geht. Man muss sich auf Farben, Formen und Techniken einlassen. So baut die Künstlerin ihre Hommage an Thomas Bernhard als Buch auf, hebt den „Start des Ikarus“ mit weißem Japanpapier auf goldener Sonnenfarbe hervor oder gestaltet das Bild für „Parzifal“ als Theaterkulisse. Anspruchsvolle Kunst, die auch Raum für eigene Interpretationen lässt und die mit unterschiedlichen Formaten und Preisen von 250 ¤ bis 3.900 ¤ für größere und kleinere Räume bzw. Geldbeutel geeignet ist.

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