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Das Trio Spianato beeindruckte in Feldkirchen mit einem anspruchsvollen und wunderschönen Kammerkonzert

Trio Spianata
Das Trio Spianato zog die Feldkirchner mit einem wunderschönen Kammerkonzert in den Bann.
Einen Klassik-Genuss von bester Qualität und mit schönster Musik bot das „Trio Spianato“ im Foyer des Feldkirchner Rathauses. Die drei Künstlerinnen der Hochschule für Musik und Theater München spielten von Joseph Haydn, Franz Schubert und Johannes Brahms Trios für Klavier, Violine und Violoncello. Unter der Leitung von Prof. Friedemann Berger sorgten Johanna Kölmel (Violine), Yayoi Imada (Violoncello) und Fang Yuan (Klavier) für ein anspruchsvolles Kammerkonzert, das mit sichtbarer Leidenschaft und Hingabe für die Kompositionen vorgetragen wurde.

 

Joseph Haydns Trio in G-Dur Hob. XV 25 trägt nicht umsonst den Titel „Trio all’ Ongarese“, denn diese Komposition in drei Sätzen bestach auch in Feldkirchen mit zigeunerischem Temperament. Gleichzeitig zogen beschwingte und fröhliche, aber auch trauriger anmutende Passagen in den Bann. Vor allem beim  temperamentvollen und schnellen Finale bewiesen die drei jungen Musikerinnen, dass sie flink und gekonnt in die Saiten und Tasten greifen konnten.

 

Beeindruckend war auch die Darbietung von Franz Schuberts Trio in B-Dur, D 898: Perlende Läufe am Klavier und gefühlvolles Saitenspiel machten die vier Sätze zu einem wunderbaren Hörerlebnis. Mal lebhaft und neckend, dann wieder leicht und tänzelnd, ein wenig traurige Melancholie, freudige Schnelligkeit und ein verspielt-reizendes Scherzo – diese Mischung erhielt zusätzlichen Reiz durch  markante Akzente. Bei diesen dramaturgisch nachdrücklichen Momenten zeigte die Pianistin, wie perfekt sie vom weichen, leichten Tastenspiel zum nachdrücklichen und starken Anschlag wechseln konnte.

 

So richtig schön schwelgen konnte man beim Trio in H-Dur opus 8 von Johannes Brahms. Hier gab es in den vier Sätzen jede Menge Romantik mit enormer Wärme und Tiefe. Mit Bravour gaben die Saiteninstrumente die Melodie vor, die dann vom Klavier fortgesetzt wurde. Das brillante Saitenspiel berührte Herz und Seele und war geprägt von großer Intensität und spürbarem Einfühlungsvermögen.

 

Die drei Musikerinnen, die bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden, boten mit ihrem Kammerkonzert in Feldkirchen einen Klassik-Genuss, der sowohl geschulten Klassik-Freunden als auch den Klassik-Laien gefiel. Zwischen 25 und 29 Jahre jung werden die drei Damen bestimmt noch weitere Erfolge in ihrer musikalischen Laufbahn verbuchen können. Die nächste Herausforderung wartet Ende Juni in München auf die Musikerinnen des Trio Spianatos: Dann werden sie vor einer Jury und vor Publikum ihr Meisterklassen-Abschlusskonzert geben.

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