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Das Joe Kienemann Quartett überzeugte und begeisterte in Feldkirchen

Das Joe Kienemann Quartett überzeugte und begeisterte in Feldkirchen
Ob als Trio oder als Quartett – Joe Kienemann (l.) und seine Musiker überzeugten und begeisterten die Feldkirchner mit Jazz-Genuss pur.

Joe Kienemann, ein Meister des Jazz und über 30 Jahre lang die Jazz-Stimme des Bayerischen Rundfunks, gastierte im Feldkirchner Rathaus und war sichtlich beeindruckt von der Akustik und dem Ambiente im Rathaus-Foyer. „Das ist der wunderschönste Konzertsaal", schwärmte er und erst dann durften die zahlreichen Zuhörer ins Schwärmen und Schwelgen geraten. Gemeinsam mit Helmut Nieberle (Gitarre), Henning Sieverts (Bass) und Bastian Jütte (Schlagzeug) verwöhnte  Pianist Joe Kienemann das Publikum mit amerikanischen und europäischen Standards, Bebop, Swing und groovenden Eigenkompositionen.


Ob Ellington, Reinhardt, van Heusen, Waller oder Parker - das Joe Kienemann Quartett präsentierte ein wunderbares Repertoire mit Titeln von namhaften Jazz-Größen. Bei diesem Programm konnten die Künstler beweisen, dass sie die verschiedenen Spielarten perfekt beherrschen. Schon in der Trio-Besetzung klappte dies hervorragend: Bei „Take the A-Train" klang Joe Kienemanns Spiel am Piano dynamisch, aber auch akzentuiert und der Bass bereicherte das rhythmisch untermalende Spiel der Gitarre mit flottem Brummen und auch mal mit intensiv und nachdrücklich gezupftem Saitenspiel. Das Stück „Nuages" begann mit einem plänkelnden Gitarrensolo, dass dann in ein gemeinsames Spiel mit französischem Flair mündete und sowohl Nachtclub-Atmosphäre als auch die Süße der Romantik bot. Bewusst musizierte man teilweise nur als Trio, denn man wollte auch „swingende staade Saitenmusik" bieten, merkte Joe Kienmann schmunzelnd an. Doch das war mehr als staade Saitenmusik, das war ansteckendes Jazz-Gefühl pur und in Perfektion. Das merkte man auch bei den Eigenkompositionen, wie etwa Kienmanns sizilianischen Impressionen bei „Siciliette": Ein klein wenig Melancholie kombiniert mit ruhigem Tänzeln und einer verträumten Melodie wurden da vom dezent beschwingten Klavierspiel, den kuscheligen Bassklängen und der hellen Leichtigkeit der Gitarre auf herrlich-schöne Weise zum Publikum transportiert.


Was schon mit drei Musikern ein absoluter Genuss für die Ohren war, steigerte sich in der Quartett-Besetzung zu einem exzellenten und fesselnden Jazz-Hochgenuss. Ein urtümlich anmutendes und mit den Handflächen gespieltes Solo am Schlagzeug verlieh der Kienemann-Komposition „My Baiao" einen rhythmischen Ethno-Tupfer, bei der Ballade „Darn that dream" zeigte das Schlagzeug seine durchaus auch schmeichelnden Qualitäten und bei „It's you or no one" schloss es sich dem swingenden und treibenden Tempo an.


Auch die Glanzleistungen der Musiker bei „The Jitterburg Waltz", „Where have all the Flowers" oder auch dem Titel „Gospelette" aus der Feder von Joe Kienemann trugen zur Bestqualität und zum Abwechslungsreichtum dieses Jazz-Konzerts bei. Ein Konzert, das die Feldkirchner zu Recht begeisterte und auf herrliche Weise die musikalische Erinnerung an den good old Jazz weckte.



Das Joe Kienemann Quartett

Helmut Nieberle (g), Joe Kienmann (p/voc.), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

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