Der 1. Bürgermeister Andreas Janson

1.Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

entgegen meinen Hoffnungen prägte Corona auch das Jahr 2021. Das Virus bestimmte unseren Alltag auf vielfältigste Art und Weise. Lockdown, Ausgangssperren, Zugangsbegrenzungen und vor allem Abstand, Abstand, Abstand.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts immer weiter verschärfter Coronamaßnahmen gesagt: „Niemand von uns, die wir in einer Demokratie politische Verantwortung tragen, hat sich gewünscht, je mit solchen Regelungen vor die Bürger treten zu müssen.“ Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Dennoch, alle diese Maßnahmen waren und sind teilweise immer noch notwendig.

Rückblickend auf die vergangenen Monate gibt es aber auch Positives zu berichten. Beeindruckend war für mich vor allem der enorme Zusammenhalt, den man immer wieder erleben konnte. Viele haben mit angefasst, ungefragt, unbezahlt und so ihren Beitrag geleistet, dass Menschen weniger einsam waren, dass Angehörige entlastet wurden und wir alle gefühlt etwas Sonne in den tristen Pandemiealltag bekamen. Den vielen ehrenamtlich aktiven Helferinnen und Helfern danke ich von Herzen für ihren Einsatz.

Mein Dank gilt auch Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür, dass Sie sich über einen so langen Zeitraum umsichtig und verantwortungsbewusst verhalten haben. Dafür, dass Sie die heimischen Gastronomen durch zahlreiche Besuche unterstützt haben, als auswärts essen gehen wieder möglich wurde. Dafür, dass Sie bewusst vor Ort einkaufen und so heimische Geschäfte, Läden und Anbieter unterstützen.

Entgegen meinen Befürchtungen sind wir als Kommune insgesamt wirtschaftlich gut durch die letzten Monate gekommen. So konnten wir einige für Feldkirchen bedeutende Vorhaben wie geplant fortführen oder in Angriff nehmen. Besonders erwähne ich hier das bereits im Bau befindliche Wohnbauprojekt an der Raiffeisenstraße oder das Wohnbauvorhaben mit Kinderkrippe auf dem ehemaligen BayWa-Gelände an der Hohenlindner Straße. Jetzt, im letzten Monat des Jahres, ziehe ich für das Jahr 2021 eine zufriedenstellende Bilanz. Eine Bilanz, die zuversichtlich stimmt für die vor uns liegenden Aufgaben im nächsten Jahr, welches – neben den bereits genannten u. a. durch einige Schwerpunkte geprägt sein wird: die Umsetzung des Durchstichs nach Norden am Feldkirchner S-Bahnhof, die Fortführung des Radverkehrskonzepts, die Umsetzung der Feldkirchen-App und auch der Breitbandausbau sollen schnellstmöglich vorangetrieben werden. Des Weiteren werden uns natürlich die geplanten Senioreneinrichtungen an der Münchner- und der Dornacher Straße verstärkt beschäftigen.

Weihnachten ist für die meisten Menschen in dieser Welt das wichtigste und schönste Fest des Jahres. Es gibt uns Gelegenheit, auch einmal über unseren alltäglichen Horizont hinauszublicken auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Wie wir zur Genüge erlebt haben, Gesundheit lässt sich zum Beispiel nicht in Geschenkpapier wickeln und unter den Weihnachtsbaum legen. Auch Glück kann man nicht kaufen. Dennoch sind Gesundheit, Zufriedenheit und ein Leben in Frieden Geschenke, für die wir selbst nicht dankbar genug sein können.

Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich auch zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben, unser Feldkirchen lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Mein Dank gilt allen, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet in Kirchen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Initiativen beruflich oder ehrenamtlich engagiert haben. Ich danke im Besonderen der Freiwilligen Feuerwehr und der Wasserwacht für ihre Schutz- und Rettungsdienste zur Sicherheit der Bürger.

Und nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Gemeinderates, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, der Bücherei und dem Bauhof sowie dem Kindergartenpersonal und den Lehrkräften unserer Schulen herzlich für das engagierte Arbeiten und ihren hohen Einsatz.

Sie alle sind zum Wohle unserer Gemeinschaft aktiv. Tagtäglich. Ihnen gebührt unser aller Respekt.

Lassen Sie uns alle im kommenden Jahr zusammenstehen und die bevorstehenden Herausforderungen – wie in der Vergangenheit auch – gemeinsam und demokratisch meistern. Unsere Gesellschaft lebt von der Vielfältigkeit der Menschen und der Ideen in ihr.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Bleiben oder werden Sie gesund und seien Sie zuversichtlich!

 

Herzlichst Ihr

 

Andreas Janson

Erster Bürgermeister

 

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